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Dienstags und Freitags 10-13 Uhr; Mittwoch und Donnerstag 15-18 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 030 291 83 48 Was sind Selbsthilfegruppen? Selbsthilfegruppen sind mehr oder weniger enge und freiwillige Zusammenschlüsse von Menschen, deren Aktivitäten sich auf die gemeinsame Bewältigung von Krankheiten, psychischen oder sozialen Problemen richtet, von denen sie selbst oder von denen sie als Angehörige betroffen sind. Unser Service rund um die Selbsthilfe Was ist Selbsthilfe? Selbsthilfe bedeutet, die eigenen Probleme im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv in die Hand zu nehmen. Im Sinne dieser Definition ist Selbsthilfe nichts neues, schon die mittelalterlichen Gilden und Zünfte können als Selbsthilfeorganisationen verstanden werden. In den 80er Jahren kam der Begriff Selbsthilfe durch Aktivitäten zahlreicher Gruppen im Rahmen der "neuen sozialen Bewegungen" (u.a. Ökologie-, Frauen, Friedensbewegung) verstärkt in die öffentliche Diskussion. Selbsthilfe im engeren Sinn meint vorrangig Gesprächsgemeinschaften von Menschen, die in vergleichbarer Art und Weise von einem Problem oder einer Krankheit betroffen sind. und sich gegenseitig austauschen, stärken und anregen wollen. Die bekanntesten Selbsthilfegruppen dieser Art sind die Alkoholikerselbsthilfegruppen. Die erste Gruppe der anonymen Alkoholiker entstand in den 1930er Jahren in den USA. Inhaltliche Schwerpunkte von Selbsthilfegruppen sind: Erfahrungs- und Informationsaustausch, Aneigung von Kompetenzen und Wissen über den Problembereich, die Krankheit und das bestehnde Versorgungssystem, emotionale und soziale Unterstützung, Aufhebung der Isolation, Veränderungshilfe, Neu-Definition des Problems. Wirkungen von Selbsthilfegruppen Die Wirkungen von Selbsthilfegruppen sind in Forschungsergebnissen und vielen Erfahrungsberichten beschrieben worden. Die Mitglieder von Selbsthilfegruppen leiden seltener an Depressionen und seelisch bedingten körperlichen Beschwerden, sie sind selbstständiger und verfügen über bessere soziale Kontakte als andere Menschen in vergleichbaren Situationen. Chronisch Kranke lernen in der Gruppe ihre Erkrankung anzunehmen und mit ihr zu leben. Sie sind aktiver bei der Verbesserung ihrer Lebenssituation und besser informiert über Behandlungsmöglichkeiten. Sie nehmen professionelle Hilfsangebote gezielter und kritischer in Anspruch. Die Leitidee, sich in erster Linie selbst zu helfen, macht jedoch medizinisch-therapeutische Behandlung nicht überflüssig. Menschen in akuten Krisen oder mit schwierigen persönlichen Problemen können beispielsweise nicht aufgefangen werden. Die Arbeit von Selbsthilfegruppen ist eine wichtige Ergänzung professioneller Beratung, Hilfe und Versorgung. Finanzierung von Selbsthilfegruppen Nach §20 Abs.4 Sozialgesetzbuch 5 sind alle Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, gesundheitsbezogene Selbsthilfeaktivitäten zu fördern. Selbsthilfekönnen direkt oder über die Selbsthilfekontaktstelle Fördergelder für gesundheitsfördernde Aktivitäten beantragen. Folgende Krankheitsbilder sind förderfähig: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krankheiten des Skeletts, der Gelenke, der Muskeln und des Bindegewebes, Tumorerkrankungen, Allergische und asthamtische Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane und des Harntrakts, Lebererkrankungen, Hauterkrankungen, Suchterkrankungen, Krankheiten des Nervensystems, Hirnbeschädigungen, Endokrine Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten, Krankheiten des Blutes, Krankheiten des Immunsystems, Krankheiten der Sinnesorgane, Infektiöse Krankheiten, Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen, Angeborene Fehlbildungen/Missbildungen/Deformitäten, Chronische Schmerzen, Organtransplantationen. Zu den Selbsthilfegruppen Zurück | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||